Nalan’s Projekte

 

Strick Poncho leicht abändern

Ich möchte diesmal zeigen, wie man einen zu groß gestrickten Poncho nochmal retten kann. Man muss das gestrickte nicht gleich wieder aufribbeln, nein zum Beispiel kann man ihn verkleinern. So wie ich das gemacht habe.

Es ist nicht zu übersehen, wie lang der Poncho ist. Dieser hier ist ein recht einfaches Modell. Zwei lange Schals wurden Kante an Kante etwa 30 cm zusammengenäht. Das Teil ist zu lang, zu breit und der Kragen hängt weit unten. So wie der war, konnte ich nichts mit ihm anfangen.

Vorher
 

Die beiden Schulter Nähte wurden kurzerhand getrennt. An dieser Stelle ein nützlicher Tipp: Das Garn der Naht nicht zerschneiden, möglichst ganz lassen. Mit diesem Faden kann man seine geplanten Nähte schließen.

Schulter Nähte vorsichtig lösen.

Nach dem Trennen der Vorder- und Rückseite, diese dann neu
zusammen nähen bzw. häkeln.

Die Vorder- und Rückseite wurden zusammen aufeinander gelegt. Die Änderung ist jetzt die, dass ich an der quer Seite meine Schulter Nähte gesetzt habe. Dadurch ist das Teil nicht mehr so lang. Dadurch, dass ich das Poncho in der Breite trage, ist es auch so wunderbar voluminös geworden. Die Wolle ist ja sowieso federleicht, und durch die Breite schwingt es bei jeder Bewegung schön fluffig mit.

Nachher

 


 

Zeitschriften, Magazine oder bunte Hefte nach dem Lesen unbedingt aufbewahren

Sie sind nämlich wertvolle Rohstoffe für allerlei produktive Ideen. Für mich ist unter Anderem das Flow Magazin (Flow-Magazin) ein nachhaltiges Magazin, weil ich es nach dem Lesen noch für viele weitere Zwecke nutzen kann. Immer wenn mich die Themen interessieren, nehme ich sie mit. Obwohl der Preis schon happig ist, kann ich diesem Heftchen nicht widerstehen. Allein schon deshalb kann ich keines davon weg werfen. Mit der Zeit haben sich bei mir so ein paar Exemplare angesammelt. Aber gut so! Denn sie sind wertvolles Bastelmaterial.

Beinahe jedes Magazin beinhaltet zusätzliche Heftchen, bunte Aufkleber, unterschiedliche Kärtchen wie Geschenke Anhänger oder Lesezeichen für Bücher.

Kann man alles prima verwerten.

 

Die bunten Karten nutze ich für meine Geschenke oder Nachrichten oder für Notizen. Genauso die kleinen Heftchen, sie werden entweder zu einem Geschenk dazu gelegt oder als Notizen Verwendet. Einige Seiten sind bunt und glänzend bedruckt oder bemustert, diese eignen sich wunderbar zum basteln für Geburtstagskarten, Gutscheinen und ähnliches.

 

Einige besonders hübsche Seiten habe ich ausgeschnitten und in einem Holz Bilder Rahmen an einige Wände gehängt. Eine einfache und kostengünstige Möglichkeit der Wandgestaltung. Neue Wandbilder neu kaufen? Nein danke, ich verwerte was ich schon zu Hause habe. Das nenne ich nachhaltige Kreativität.

Nachmachen empfohlen 🙂

 


 

Aus Stoffresten einen Teppich nähen

Vor einigen Jahren sammelte ich alle meine gesammelten Stoffreste zusammen und häkelte daraus einen Teppich. Die Idee dazu hatte ich eigentlich schon viel früher gehabt. Meine Oma hatte zu ihrer Zeit ihre Teppiche immer selbst gewebt. Sie verwendete auch Stoffreste. Ich fand diese Teppiche so toll, sie waren so schön bunt.

Ich wollte das auch gerne machen, denn alte T-Shirts, Bettlaken etc. hatten sich bei uns zu Hause reichlich angesammelt. Nur wusste ich nicht genau wie sollte ich das anstellen? Wieder war Pinterest für mich eine reichliche Ideen Quelle. Dort fand ich auch die hilfreichen Anleitungen dazu. Total einfach!

Es gibt verschiedene Techniken, wie man aus Stoffresten einen Teppich macht. Hier ein Beispiel: Pinterest -Teppich aus Stoffresten

Im ersten Schritt ganz viele handbreite Stoffstreifen schneiden bzw. reißen. Dann werden die Stoffstreifen zu einem Kilometer langen Zopf geflochten.

Ich entschied mich für einen runden Teppich. Also rollte ich den Anfang des Kilometer langen Zopfes zu einer Schnecke zusammen. Entweder man näht alles zusammen oder wie ich es gemacht hatte, man häkelt zusammen. Das ging auch relativ zügig voran. Bis der Teppich an Umfang  und Gewicht mit jeder weiteren Runde zulegte.

Ab einem bestimmten Zeitpunkt verwandelte sich meine Tätigkeit vollkommen zur Bodenarbeit. Von dort aus wurde Runde um Runde weiter gehäkelt. Während dieser so bodenständigen Tätigkeit, hatte ich mit Rücken-, Arm- und Beinschmerzen zu kämpfen. Der Begriff Bodenkampf erhielt von mir eine ganz besondere persönliche Bedeutung zugesprochen. Sollten mal Bewerber für einen möglichen Einsatz  von Bodentruppen gesucht werden, so bin ich bereits darauf trainiert.

Am Ende war ich stolz auf das Ergebnis. Ich finde, das kann sich wirklich sehen lassen.

Nachmachen empfohlen 🙂

 


Nicht selbst gefangen aber selbst genäht!

Nähidee – Resteverwertung bzw. Recycling

Ich werfe auch meine kleinen Stoffreste nicht weg. Ich sammle viel, wer weiß was man noch alles machen kann. Vor ein paar Jahren sah ich auf Pinterest diese aus Stoffresten genähten Fische. Pinterest – Dekofische nähen

Die Idee fand ich einfach klasse. Das ist eine hübsche und originelle Wanddekoration.

Ich nahm meine Stoffreste hervor und legte los. Die simple Fisch Silhouette zeichnete ich frei Hand auf ein Blatt Papier und schnitt meine Fisch Vorlage aus. Als nächstes übertrug ich meine Fische auf den Stoff. Ich hatte immer zwei Stoffstücke pro Fisch dann ausgeschnitten. Beide Stoffteile wurden von Hand mit groben Stichen zusammengenäht. Anschließend wurden die Fische mit etwas Füll Watte ausgestopft.

Achtung Recycling Tip!

Die Füllwatte hatte ich nicht extra gekauft, NEIN! Für solche Näharbeiten nehme die Polyester Füllung meiner ausgedienten Kopfkissen!

Den Fischen aus alten Knöpfen noch Augen verpasst. Ein paar Bänder wurden als Applikation für Flossen und Kiemen angenäht, und einen kleinen Stock aus dem Garten quasi als Angelrute genommen.

Die Fische hatte ich dann am Stock aufgereiht und an die Wand im Flur aufgehangen. Eine einfache aber wirkungsvolle Deko Idee. Sollten die Fische nach einer Zeit eingestaubt sein, keine Sorge (Fische leben ja bekanntlich im Wasser, also…) ab damit in die Waschmaschine.  Wie praktisch!